Alles, was Sie schon immer über Flüsse wissen wollten
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Ein Fluss ist ein Fließgewässer, somit ein natürlicher Wasserlauf. Der Unterschied zum Bach liegt darin, dass der Fluss schiffbar ist bzw. in Teilabschnitten von kleinen Booten befahren werden kann, eine eindeutige Abgrenzung ist jedoch schwer. Der Unterschied zwischen einem Fluss und einem Kanal liegt in der Natürlichkeit des Laufes, der beim Fluss vorhanden ist, beim Kanal externe Eingriffe zu einer Begradigung oder ähnlichem geführt haben.
Die meisten Flüsse führen Süßwasser, sie werden dadurch zum Lebensraum für spezielle Flora und Fauna, die nur in Süßwasser überlebt.
Wirtschaftlich betrachtet sind Flüsse vor allem Transportwege, sie dienen aber auch der Trinkwassergewinnung, der Elektrizitätsproduktion und der Kühlung von Kraftwerken. In den 70er Jahren wurden sie noch häufig als Abwasserkanal genutzt, was in Deutschland heute, auch durch strenge Kontrollen, nicht mehr oder kaum noch möglich ist. Durch diese Maßnahmen können in den meisten deutschen Flüssen heute wieder Fische überleben.
Flüsse sind wichtiges Verbreitungsinstrument von Arten, die durch das Fließgewässer an Orte kommen, die ohne Flüsse nicht erreichbar wären. So bilden sich durch Flüsse immer neue Arten heraus.
Die längsten Flüsse der Welt sind:
1. Der Nil in Afrika mit 6.670 Kilometern
2. Der Amazonas in Südamerika mit 6.387 Kilometern
3. Der Jangtse in Asien mit 6.380 Kilometern
4. Der Obbusen-Ob-Irtysch in Asien mit 6.210 Kilometern
5. Der Mississippi-Missouri in Nordamerika mit 6.051 Kilometern
Der längste Fluss Kanadas ist der Mackenzie, der durch die Rocky Mountains fließt. Er ist 1.743 Kilometer lang.
