Alles, was Sie schon immer über Schnee wissen wollten

Schnee, Schneewehen, Schneegestöber

Schnee ist eine Form von Niederschlag, der in fester Form auf die Erde fällt und aus Eiskristallen besteht. Er entsteht, wenn sich in den Wolken über uns kleine Tropfen unterkühlten Wassers mit Kristallisationskeimen verbinden (z.B. Staub) und daran festfrieren. Um diesen Prozess auszulösen, muss die Temperatur in der Luft 12 Grad unter Null liegen. Dann bilden sich die sechseckigen Kristalle, die auf die Erde nieder fallen. Bei Temperaturen tiefer als 30 Grad unter Null ist eine Schneekristallbildung kaum noch möglich.

Schnee erscheint weiß, da er aus Kristallen besteht, die durch größere Ansammlung (Flocken sind immer die Zusammenwürfelung vieler Eiskristalle, die alle eine ähnliche Form aufweisen) diffuse Reflexion auslösen und somit den Eindruck erwecken, weiß zu sein.

Schneeflocken weisen eine Größe von durchschnittlich fünf Millimeter auf, sie sind federleicht und kommen kaum über das Gewicht von 0,005 Gramm hinaus. Dies wird ermöglicht, wenn die Temperatur steigt und die Flocken größer werden - auf dem Weg aus dem Himmel verkleben die Flocken durch Abschmelzen und verbinden sich so miteinander zu immer größeren Flocken. In der Regel hört es kurz nach der sichtbaren Flockenvergrößerung auf zu schneien. Die Flocken können dann auf zum Teil bis zu 30 Zentimeter anwachsen, die größte je gesichtete Flocke hatte einen Durchmesser von 38 Zentimetern.

Wenn eine Schneeflocke ins Wasser fällt, erzeugt sie einen Ton, der eine Frequenz von 50 bis 150 Kilohertz hat - Menschen können ihn leider oder zum Glück nicht hören.

Die Fallgeschwindigkeit der Flocken liegt bei etwa 4 Stundenkilometern, die Langsamkeit liegt in ihrem hohen Luftwiderstand begründet, Regen dagegen kann mit Geschwindigkeiten von ca. 20 Stundenkilometern schneller die Erde erreichen.

Schneeschmelze setzte ein, wenn Energie zugeführt wird bzw. die Temperaturen steigen, das gilt auch für Eis. Beide Phänomene führen heute dazu, dass Polkappen schmelzen und Wasserpegel steigen.

Für den Menschen spielt Schnee vor allem eine emotionale Rolle, da er damit den Winter und Weihnachten verbindet. Er nutzt ihn darüber hinaus für Aktivitäten im Winter wie Skifahren, Hundeschlittenrennen, Eislaufen, etc. Da er immer häufiger ausbleibt, müssen an vielen Orten Schneekanonen für die Beschneiung sorgen.

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